2009 hatten Karina Hentschel und Lutz Nagler die Idee das leerstehende ehemalige Pförtnerhäuschen auf dem Ruf-Gelände als kleine Galerie zu nutzen. 5 Jahre lang verwandelte sich das "Kunsthäusl" für junge und talentierte Künstler zum experimentiellen Hotspot für Kunst und Objekte. Dabei gab es Erstaunliches zu sehen und zu erleben. Nicht nur Gemäldeausstellungen internationaler Künstler, sondern auch Lichtinstallationen wie "MEGATRONIC", Skulpturenprojekte mit Hautmasken, gefangenen Körpern, Zirbenholz-Statuen, musikalische Lesungen und eROTische Verstrickungen. Die Ankündigung der Gemeinde Höhenkirchen über den geplanten Abriß des Gebäudes führte 2013 zum Ende der Kunstaktivitäten und zur finalen Transformation in ein inzwischen überregional bekanntes Street-Art-Kunstobjekt.

Die beiden Initiatoren sind der Kunstszene nach wie vor eng verbunden und ermöglichen weiterhin Ausstellungen in den Räumlichkeiten von BuchKempter, unter der Obhut von Kuratorin Heike Eiber mit der Shop-in-Shop Galerie lesARTs.